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Lexikon der Lichttechnik

Fachbegriffe und LED Technik verständlich erklärt

Ob LED, Lumen, CRI oder Konstantstrom (Constant current) in der Welt der Lichttechnik gibt es zahlreiche Begriffe, die für Planung, Auswahl und Anwendung moderner Beleuchtungslösungen entscheidend sind. In unserem Lexikon der Lichttechnik erklären wir technische Fachbegriffe, wichtige Komponenten und Systeme verständlich und praxisnah. Ideal für Anwender, die fundierte Entscheidungen bei Planung, Auswahl und Installation moderner Beleuchtung treffen möchten

Von A wie Abstrahlwinkel bis Z wie Zigbee – hier finden Sie kompaktes Wissen rund um LED-Leuchten, Lichtsteuerung, Spannungsversorgung, Lichtfarben und vieles mehr. Nutzen Sie unser Nachschlagewerk, um Ihr Projekt effizient zu planen, Produkte gezielt auszuwählen und Lichttechnik besser zu verstehen.

Kontaktieren Sie uns bitte, falls Sie einen Begriff oder eine Erklärung vermissen.


Bildschirmarbeitsplatz

Ein Bildschirmarbeitsplatz benötigt eine gezielt geplante, blendfreie Bürobeleuchtung, damit Bildschirmarbeit ergonomisch, konzentriert und augenschonend möglich ist. Entscheidend sind vor allem Entblendung (UGR < 19), eine ausreichende Beleuchtungsstärke (i. d. R. mindestens 500 Lux auf der Arbeitsfläche) sowie eine passende Lichtfarbe – häufig empfohlen: 4000 K (Neutralweiß).

Praxis-Hinweis: Gute Arbeitsplatzbeleuchtung reduziert Reflexionen auf dem Monitor, senkt die visuelle Ermüdung und erhöht Komfort & Produktivität im Büroalltag.

Was ist ein Bildschirmarbeitsplatz?

Als Bildschirmarbeitsplatz gilt ein Arbeitsplatz, an dem Tätigkeiten regelmäßig an Monitoren ausgeführt werden – typischerweise im Büro, Homeoffice, Leitstand oder Empfang. Bei der Beleuchtungsplanung ist das Ziel, Blendung und Reflexionen zu vermeiden und gleichzeitig eine gleichmäßige, ausreichend helle Ausleuchtung sicherzustellen. Eine ungeeignete Beleuchtung kann zu Augenbeschwerden, Kopfschmerzen und schneller Ermüdung führen.

Die 3 wichtigsten Themen: UGR, Lumen/Lux & Lichtfarbe

Für die Beleuchtung am Bildschirmarbeitsplatz sind drei Faktoren besonders relevant: Entblendung (UGR), die notwendige Helligkeit (Lux als Zielwert, Lumen als Leuchtenleistung) und die Farbtemperatur (Kelvin).

1) Entblendung: UGR < 19 am Bildschirmarbeitsplatz

Eine der wichtigsten Qualitätskennzahlen ist der UGR-Wert (Unified Glare Rating). Für Bildschirmarbeitsplätze gilt: UGR < 19 – nur so werden störende Direktblendung und unangenehme Helligkeitskontraste zuverlässig reduziert.

Warum UGR < 19 wichtig ist:
✓ reduziert psychologische Blendung im Blickfeld
✓ verbessert Sehkomfort und Konzentration
✓ verhindert Reflexe & Überstrahlung im Monitorbereich
✓ unterstützt ermüdungsarmes Arbeiten über viele Stunden

2) Mindestanforderungen an Helligkeit: Lux-Zielwert & Lumenleistung

Für Bildschirmarbeit ist eine ausreichende Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche entscheidend. In der Praxis wird häufig mindestens 500 Lux als Richtwert für Büroarbeitsplätze angesetzt. Wichtig: Lux beschreibt das Ergebnis am Arbeitsplatz – Lumen beschreibt die Lichtmenge der Leuchte. Wie viele Lumen nötig sind, hängt von Raumgröße, Deckenhöhe, Reflexionsgraden und Leuchtenanordnung ab.

Praxis-Check für die Planung:
✓ gleichmäßige Ausleuchtung ohne starke Hell-Dunkel-Zonen
✓ zusätzliche Arbeitsplatzleuchten nur, wenn sie blendfrei sind
✓ indirektes/entblendetes Licht reduziert Reflexionen auf dem Bildschirm

3) Empfohlene Lichtfarbe: 4000 K (Neutralweiß)

Die Lichtfarbe beeinflusst Stimmung, Konzentration und visuelle Leistungsfähigkeit. Für Bildschirmarbeitsplätze wird häufig Neutralweiß mit ca. 4000 K empfohlen, weil es tageslichtnah wirkt und konzentriertes Arbeiten unterstützt.

Warum 4000 K oft die beste Wahl ist:
✓ wirkt aktivierend und sachlich, ohne „kalt“ zu sein
✓ unterstützt Aufmerksamkeit und Sehkomfort
✓ harmoniert gut mit Tageslicht (Fensternähe) und modernen Büroumgebungen

Tageslicht und künstliche Beleuchtung optimal kombinieren

Ideal ist eine Kombination aus Tageslicht und professioneller, künstlicher Beleuchtung. Tageslicht steigert Wohlbefinden – gleichzeitig müssen Blendung und direkte Sonneneinstrahlung auf Monitor und Arbeitsfläche verhindert werden. Künstliche Beleuchtung sollte diese Schwankungen ausgleichen und für konstante Lichtverhältnisse sorgen.

Positionierung von Monitor und Leuchten

Um Reflexionen zu vermeiden, sollte der Monitor möglichst parallel zu Fenstern stehen. Deckenleuchten und Lichtquellen dürfen nicht so platziert sein, dass sie als Spiegelung im Display sichtbar werden. Entblendete Optiken und eine gleichmäßige Grundbeleuchtung sind hier der Schlüssel.


🔎  FAQ - Häufige Fragen zur Bildschirmarbeitsplatzbeleuchtung

UGR steht für Unified Glare Rating und beschreibt die Blendwirkung von Leuchten im Raum. Für Bildschirmarbeitsplätze gilt UGR < 19, weil dadurch störende Direktblendung und unangenehme Helligkeitskontraste reduziert werden. Das verbessert den Sehkomfort, verhindert schnelle Ermüdung und reduziert Reflexionsprobleme am Monitor.

In der Praxis wird für Büroarbeitsplätze häufig eine Beleuchtungsstärke von mindestens 500 Lux auf der Arbeitsfläche angesetzt. Wichtig ist außerdem eine gleichmäßige Ausleuchtung, damit keine starken Hell-Dunkel-Kontraste entstehen, die die Augen zusätzlich belasten.

Lumen beschreibt die Lichtmenge einer Leuchte – wie viele Lumen benötigt werden, hängt von Raumgröße, Deckenhöhe, Wand-/Deckenreflexion und Leuchtenlayout ab. Ziel ist, am Arbeitsplatz den Lux-Wert (z. B. 500 Lux) zuverlässig zu erreichen – möglichst mit blendfreier Lichtverteilung und ohne Reflexionen im Monitor.

Für konzentrierte Bildschirmarbeit wird häufig 4000 K (Neutralweiß) empfohlen, weil es tageslichtnah wirkt und die Aufmerksamkeit unterstützt. 3000 K (Warmweiß) eignet sich eher für Lounge-, Warte- oder Pausenbereiche. Entscheidend ist, dass die Lichtfarbe zur Nutzung und zum Tageslichtanteil im Raum passt.

  • Monitor parallel zum Fenster ausrichten (nicht direkt davor oder dahinter).
  • Direkte Sonneneinstrahlung durch geeigneten Sonnenschutz reduzieren.
  • Entblendete Leuchten (UGR < 19) einsetzen.
  • Leuchten so platzieren, dass sie nicht im Spiegelwinkel des Displays liegen.

Ja – eine dimm­bare Bürobeleuchtung ermöglicht die Anpassung an Tageslicht, Sehaufgaben und persönliche Vorlieben. Wichtig ist, dass beim Dimmen die Blendfreiheit erhalten bleibt und die Beleuchtung nicht flackert.


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In unserem Shop finden Sie blendfreie Lösungen für die Bürobeleuchtung und Arbeitsplatzbeleuchtung – ideal für den Bildschirmarbeitsplatz: LED-Panels, Office-Leuchten, UGR<19-Leuchten sowie passende Steuerungen und Zubehör für eine effiziente Lichtplanung.

Wir unterstützen Sie bei der Planung Ihrer Bildschirmarbeitsplatzbeleuchtung – von der Situationsaufnahme bis zur Auswahl geeigneter Leuchten (UGR<19, passende Lichtfarbe, ausreichende Lux-Werte). Per Telefon 09181 522 97 10, per E-Mail info@els-licht.de oder über unser Kontaktformular.