Flicker
„Flicker“ im Kontext der Beleuchtung bezeichnet das periodische Flackern oder Pulsieren von Licht, das für das menschliche Auge sichtbar sein kann. Es entsteht, wenn die Helligkeit einer Lichtquelle mit einer bestimmten Frequenz schwankt. Flicker kann sowohl bei herkömmlichen Glühlampen als auch bei modernen LED-Leuchten auftreten, insbesondere bei unzureichender Stromversorgung oder minderwertigen Treibern.
Es gibt zwei Hauptformen von Flicker:
- Sichtbares Flicker: Für das menschliche Auge wahrnehmbar. Es kann visuell störend wirken und als Flackern oder Flimmern wahrgenommen werden.
- Nicht-sichtbares Flicker: Für das Auge nicht unmittelbar erkennbar, kann aber dennoch physiologische Auswirkungen wie Unwohlsein oder Konzentrationsprobleme verursachen.
Flicker kann durch verschiedene Ursachen entstehen – zum Beispiel durch:
- Schwankungen in der Netzspannung,
- schnelle Ein- und Ausschaltzyklen,
- ungeeignete oder minderwertige LED-Treiber.
Ein hoher Flickeranteil kann sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken – unter anderem durch:
- erhöhte Augenbelastung,
- Kopfschmerzen,
- schnellere Ermüdung,
- Verminderung der Konzentrationsfähigkeit.
Moderne, hochwertige Beleuchtungssysteme setzen auf flimmerfreie Treiber und Komponenten, um diese negativen Effekte zu vermeiden. Internationale Standards helfen dabei, akzeptable Grenzwerte für Flicker zu definieren – besonders für Arbeitsplätze, Schulen oder medizinische Einrichtungen.