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Lexikon der Lichttechnik

Fachbegriffe und LED Technik verständlich erklärt

Ob LED, Lumen, CRI oder Konstantstrom (Constant current) in der Welt der Lichttechnik gibt es zahlreiche Begriffe, die für Planung, Auswahl und Anwendung moderner Beleuchtungslösungen entscheidend sind. In unserem Lexikon der Lichttechnik erklären wir technische Fachbegriffe, wichtige Komponenten und Systeme verständlich und praxisnah. Ideal für Anwender, die fundierte Entscheidungen bei Planung, Auswahl und Installation moderner Beleuchtung treffen möchten

Von A wie Abstrahlwinkel bis Z wie Zigbee – hier finden Sie kompaktes Wissen rund um LED-Leuchten, Lichtsteuerung, Spannungsversorgung, Lichtfarben und vieles mehr. Nutzen Sie unser Nachschlagewerk, um Ihr Projekt effizient zu planen, Produkte gezielt auszuwählen und Lichttechnik besser zu verstehen.

Kontaktieren Sie uns bitte, falls Sie einen Begriff oder eine Erklärung vermissen.


RGB

RGB: Die Abkürzung steht für Rot, Grün und Blau. Bei RGBW steht das W zusätzlich für Weiß. Bei RGBWW (oder RGB+WW) steht das WW für die Farbtemperatur Warmweiß. Bei RGBCW (oder RGB+CW) steht das CW für Kaltweiß. RGB-Leuchten oder -Strips ermöglichen ein breites und dynamisches Farbspektrum.

So funktioniert RGB

RGB vereint drei einzelne LED-Chips in einem Gehäuse – R für Rot, G für Grün und B für Blau. Je nachdem, wie viel Strom durch diese fließt, wird deren Helligkeit verändert und damit eine andere Farbe für uns sichtbar. Dem Auge wird dadurch ein breites Spektrum an Farbmöglichkeiten geboten. Gesteuert wird dies mittels eines RGB-Controllers. Bei voller Helligkeit wird ein bläulicher Weißton wiedergegeben. Die Änderung der Helligkeit bezieht sich hier jedoch nicht auf das Dimmen im klassischen Sinne, sondern auf die Stromzufuhr zu den einzelnen LED-Chips, um Farben durch unterschiedliche Lichtanteile zu erzeugen – ähnlich wie beim Mischen von Wasserfarben. RGB stellt somit nahezu jede beliebige Farbe dar, z. B. Lila, Gelb, Pink, Weiß und viele mehr.

Abgrenzung zur RGBW-Darstellung

Auch wenn ein normaler RGB-Strip grundsätzlich einen Weißton darstellen kann, ist Weiß nicht gleich Weiß. Der RGB-Strip erzeugt einen Weißton durch Überlagerung von Rot, Grün und Blau bei maximaler Helligkeit. Dieser wird jedoch oft als unnatürlich und unangenehm empfunden.
Ein RGBW-Strip hingegen enthält einen zusätzlichen weißen LED-Chip und kann so einen deutlich natürlicheren Weißton erzeugen, der dem Sonnenlichtspektrum näherkommt. Dadurch wird auch eine größere Farbauswahl möglich, und das Licht wird vom menschlichen Auge als angenehmer empfunden. Unser Seheindruck orientiert sich am natürlichen Sonnenlicht, das ebenfalls ein breites Farbspektrum enthält. RGBW kann dies besser imitieren. Außerdem ist die Energieeffizienz höher, da der Weißton nicht durch Mischung erzeugt werden muss.
RGB+WW enthält zusätzlich einen LED-Chip für warmweißes Licht (z. B. 2700K oder 3000K).
RGB+CW verfügt über einen Chip für kaltweißes Licht (z. B. 5000K oder 6500K).

RGB-LED Varianten – Vergleich von Warmweiß und Kaltweiß